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Wie lange bleiben B-Vitamine in Ihrem Körper?

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Wasserlösliche B-Vitamine (einschließlich B1, B2, B3, B6, Biotin und Folat) bleiben nur 24 bis 48 Stunden in Ihrem Körper. Da der Körper diese Vitamine nicht in großen Mengen speichern kann, arbeiten Ihre Nieren sehr effizient, filtern den Überschuss heraus und scheiden ihn über den Urin aus. Das bedeutet, dass Sie, wenn Sie sich wegen der letzten Dosis oder der Nebenwirkungen Sorgen machen, einfach viel Wasser trinken sollten, um den Stoffwechselprozess zu beschleunigen.

Es gibt nur einen Sonderfall, der gesondert entnommen werden muss, und das ist Vitamin B12. Es kann in der Leber bis zu 3 bis 5 Jahre lang gespeichert werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass jedes B12, das Sie einnehmen, so lange haltbar ist - der nicht aufgenommene Teil des Nahrungsergänzungsmittels wird in der Regel innerhalb des 48-Stunden-Fensters wieder ausgeschieden.

Wasserlösliche B-Vitamine

Der Hauptgrund dafür, dass die meisten B-Vitamine den Körper so schnell verlassen, ist ihre chemische Beschaffenheit: Sie sind wasserlöslich. Fettlösliche Vitamine binden sich an die Fettkugel und reichern sich lange Zeit im Körpergewebe an; sobald die wasserlöslichen Vitamine ins Blut gelangen, lösen sie sich sofort auf.

Da der größte Teil unseres Körpers aus Wasser besteht, zirkulieren diese Nährstoffe sehr schnell. Sobald der Körper die für die Aufrechterhaltung der unmittelbaren Stoffwechselfunktion benötigte Menge aufgenommen hat, verfügt er nicht über ein zusätzliches "Sparschwein", um den Rest zu speichern (abgesehen von dem gerade erwähnten B12). Daher haben Vitamine wie Vitamin B6, Thiamin (B1) und Niacin (B3) eine sehr kurze biologische Halbwertszeit. In der Regel ist der gesamte Zyklus innerhalb von ein oder zwei Tagen vorbei. Dies erklärt auch, warum wir immer wieder auf die Notwendigkeit einer "täglichen Ergänzung" der B-Vitamine hinweisen, aber aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, besteht bei ihnen auch ein viel geringeres Risiko einer langfristigen toxischen Akkumulation als bei anderen Vitaminen.

B-Vitamine

Überschüssige B-Vitamine können den Urin gelb färben

Eines der offensichtlichsten Anzeichen dafür, dass B-Vitamine den Körper verlassen, ist die Veränderung der Farbe des Urins. Dies ist ein sehr typisches klinisches Phänomen. Ihre Nieren fungieren als Filtersystem. Wenn sie feststellen, dass die B-Vitamine - insbesondere Riboflavin (Vitamin B2) - im Blut die Aufnahmefähigkeit des Körpers übersteigen, filtern sie den Überschuss in die Blase. Riboflavin enthält eine Art natürlicher Fluoreszenzpigmente, die den Urin selbst bei geringer Ausscheidung in einem hellen, sogar neongelben Farbton erscheinen lassen können. Viele B-Patienten, die das zum ersten Mal sehen, werden schockiert sein, aber das ist völlig harmlos. Im Gegenteil, es ist ein gutes Zeichen, denn es besagt: Ihre Nieren funktionieren normal. Ihr Körper hat aufgenommen, was er braucht, und scheidet aus, was er nicht braucht. Die Vitamine bewegen sich aktiv durch Ihr Stoffwechselsystem.

Beschleunigung des Spülvorgangs durch Hydratation

Wenn Sie sich nach der Einnahme hoher Dosen von B-Vitaminen leicht unwohl fühlen - z. B. durch Niacin hervorgerufene Hautrötungen oder durch B-Komplexe hervorgerufene nervöse Erregung (Nervosität) - kann dieser "24- bis 48-Stunden"-Stoffwechselplan tatsächlich künstlich unterbrochen werden, und der Schlüssel dazu ist Wasser. Da der Ausscheidungsweg fast vollständig vom Harnsystem abhängt, unterstützt das Trinken von viel Wasser die Nieren direkt bei der Blutfilterung. Dehydrierung verlangsamt die Urinproduktion und kann dazu führen, dass diese Stoffwechselprodukte etwas länger im Körper verbleiben. Umgekehrt erhöht eine erhöhte Wasserzufuhr das Volumen und die Häufigkeit des Urinierens, wodurch eine "Überholspur" für die nicht absorbierten Vitamine geschaffen wird. Dies bestätigt, dass für die meisten Menschen eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr der wirksamste Weg ist, um die Verweildauer dieser Vitamine im Körper zu kontrollieren und zu verkürzen.

Die Flüssigkeitszufuhr beschleunigt diesen Prozess und verkürzt die Verweildauer der Vitamine im Körper.

Die B12-Ausnahme

Vitamin B12 (Cobalamin) ist in der Tat eine heterogene Gruppe B, und der Mensch hat die Fähigkeit entwickelt, es in der Leber zu speichern, um einem Mangel vorzubeugen, und diese Reserven reichen 3 bis 5 Jahre. Dieser Speichermechanismus ist jedoch langsam und streng reguliert. Wenn Sie ein hochdosiertes B12-Präparat einnehmen, kann Ihr Körper nicht alle Inhaltsstoffe auf einmal in die Leber einlagern (und das kann er auch gar nicht). Er wird nur einen Teil der Verarbeitungskapazität aufnehmen, und der Rest wird als gewöhnliche "wasserlösliche B-Vitamine" behandelt. Wenn Sie also heute ein Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, verbleiben die "nicht aufgenommenen Teile" nicht mehrere Jahre in Ihrem Körper, sondern werden innerhalb der üblichen 24 bis 48 Stunden wieder ausgeschieden. Diese doppelte Natur erklärt, warum Sie langfristige B12-Speicher haben können, während Sie einige Stunden nach der Einnahme einer Pille immer noch überschüssiges B12 in Ihrem Urin ausscheiden.

AutorDavid

Ich bin Gesundheitsforscherin und widme mich der Vereinfachung der Wissenschaft hinter Nahrungsergänzungsmitteln. Meine Arbeit konzentriert sich auf den Stoffwechsel und die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen und hilft den Lesern, genau zu verstehen, wie ihr Körper Vitamine wie den B-Komplex verarbeitet. Ich hoffe, klare, evidenzbasierte Antworten geben zu können, damit Sie Ihre Gesundheitsroutine sicher bewältigen können.

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