Woraus wird wasserfreie Dextrose hergestellt?
Wasserfreie Glukose ist reine D-Glukose, die durch enzymatische Hydrolyse aus Pflanzenstärke gewonnen wird. Mais ist die gebräuchlichste Quelle, aber auch Weizen, Maniok und sogar Reis können je nach Produktionsregion als Substrat verwendet werden.
Der gesamte Produktionsprozess nutzt natürliche Enzyme, um lange Ketten von Stärkemolekülen in einfache Zuckermoleküle zu "zerschneiden", die dann stark verfeinert und schließlich bei hohen Temperaturen kristallisiert werden, um alle Wassermoleküle zu entfernen. Das Endprodukt ist ein feines weißes Pulver, das zu 100 Prozent aus Pflanzen besteht. Da die Verarbeitungstiefe sehr hoch ist, ist es in der Regel glutenfrei, und die chemische Struktur entspricht genau der des Blutzuckers in unserem Körper, so dass der Körper es sehr schnell aufnimmt.
Die Rolle der Maisstärke und der pflanzlichen Ursprünge
Die einfachste Antwort auf die Frage "Woraus besteht wasserfreie Glukose?" lautet zwar "aus Pflanzen", aber die Herkunft der Pflanzen hängt stark vom geografischen Standort ab: In den Vereinigten Staaten wird viel Mais produziert, so dass Maisstärke der wichtigste Rohstoff ist. Allerdings ist die chemische Struktur der Glukose nicht wählerisch Quelle, solange es reich an Stärke Pflanzen extrahiert werden kann. In einigen Gebieten, in denen der Maisanbau nicht so stark ist, werden sich die Fabriken an die örtlichen Bedingungen anpassen:
Weizen: In Teilen Europas sehr verbreitet.
Maniok (und Maniokwurzel): Wird in Teilen Südostasiens und Südamerikas häufig verwendet.
Reis: Bestimmte Märkte in Asien werden diesen verwenden.
Unabhängig von der Ausgangspflanze ist unser Ziel das gleiche: die Isolierung der Stärkekomponente. Aus chemischer Sicht ist Stärke im Wesentlichen ein komplexes Kohlenhydrat, das aus langen Ketten von Glukosemolekülen besteht. Ob Mais, Weizen oder Maniok, für unsere Forschung und Entwicklung sind sie nur "Träger", die diese Stärkeketten liefern, die schließlich zu wasserfreier Glukose verarbeitet werden.

Verstehen der enzymatischen Hydrolyse
Die Umwandlung einer stärkereichen Pflanze in einen Haufen feines weißes Pulver erfolgt durch Enzymolyse. Dies ist der zentrale Mechanismus, der die Quelle der wasserfreien Glukose auf molekularer Ebene definiert. Stärke im ursprünglichen Zustand ist ein langkettiges Molekül (Polysaccharid), das vom menschlichen Körper nicht direkt aufgenommen werden kann. Um diese Stärke in Glukose, den Einfachzucker, umzuwandeln, verwenden die Hersteller natürliche Enzyme. Diese Enzyme fungieren als Biokatalysatoren, die die Bindungen, die die langen Stärkeketten verbinden, "aufbrechen". Dieser Prozess wird im Allgemeinen in zwei Schritte unterteilt:
Verflüssigung: Mischen von Stärke mit Wasser und Zugabe spezifischer Enzyme, um die feste Stärke in einen flüssigen Zustand zu überführen.
Verzuckerung: Die Einführung weiterer Enzyme, um diese Ketten vollständig in einfache Glukoseeinheiten aufzuspalten.
Dabei handelt es sich um eine Simulation des menschlichen Verdauungssystems, das die Nahrung aufspaltet, aber wir tun dies in einer hochgradig kontrollierten industriellen Umgebung, um sicherzustellen, dass der Reinheitsgrad hoch genug ist.
Der Veredelungsprozess
Um wasserfreie Glukose wirklich zu verstehen, ist es wichtig, den Begriff "wasserfrei" zu kennen. Er bedeutet wörtlich "ohne Wasser". Wenn der enzymatische Prozess die Stärke in Glukosesirup umwandelt, wird die Flüssigkeit einer äußerst strengen Raffination unterzogen. Dazu gehören in der Regel:
Filtration: Entfernt gründlich Pflanzenreste, Eiweiß und Fett.
Hochtemperaturkristallisation: Dies ist der entscheidende Wendepunkt. Im Gegensatz zu Glukose-Monohydrat (Dextrose-Monohydrat, dieser Zucker hat ein Wassermolekül in seiner Kristallstruktur eingeschlossen) kristallisiert wasserfreie Glukose bei hohen Temperaturen. Hohe Temperaturen verdrängen das Wasser und sorgen dafür, dass die endgültige Kristallstruktur keine Wassermoleküle mehr enthält. Das Ergebnis ist ein Endprodukt mit extrem hoher Wirksamkeit und einem viel geringeren Feuchtigkeitsgehalt als andere Zuckerformen. Dies ist bei der Formulierung sehr wichtig, insbesondere bei Produkten, die feuchtigkeitsempfindlich sind.

Chemische Identität und diätetische Eigenschaften
Da es sich bei wasserfreier Glukose um ein hochverarbeitetes pflanzliches Stärkeprodukt handelt, weist es mehrere Eigenschaften auf, die für die Gesundheit und die Ernährung entscheidend sind:
100 Prozent pflanzlich: nichts als Mais, Weizen, Reis oder Maniok, also perfekt für Vegetarier geeignet.
Glutenfreier Zustand: Auch bei einer Weizenbasis wird das Glutenprotein nach der gründlichen Raffination und Hydrolyse in der Regel frühzeitig entfernt. Es gilt in der Regel als glutenfrei, aber für Menschen mit schweren Allergien empfehle ich dennoch, die Angaben des jeweiligen Anbieters zu überprüfen.
Biologische Identität: Bei diesem Prozess entsteht D-Glukose, die chemisch identisch mit der Glukose im menschlichen Blut ist. Deshalb nennen wir sie "schnelle Energie" - der Körper muss sich nicht anstrengen, um sie zu verdauen, er kann sie direkt erkennen und aufnehmen.
Autor:Jack
"Ich bin eine spezialisierte Forscherin für Lebensmittelzutaten, die sich der Entmystifizierung der Wissenschaft hinter dem, was wir essen, verschrieben hat. Ich konzentriere mich auf Lebensmittelherstellungsprozesse - von der enzymatischen Hydrolyse bis zur Kristallisation - und erkläre technische Bezeichnungen auf klare, faktenbasierte Weise. Ich hoffe, dass ich Ihnen helfen kann, die genaue pflanzliche Herkunft und die chemische Zusammensetzung von Zusatzstoffen wie wasserfreier Dextrose zu verstehen."
SGNUTRI